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Friedensgebet von Franz von Assisi:
 
Oh Herr,
mache mich zu einem Werkzeug
Deines Friedens.
Dass ich Liebe übe,
da wo man mich hasst;
dass ich verzeihe,
da wo man mich beleidigt;
dass ich verbinde,
da wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage,
da wo Irrtum herrscht;
dass ich den Glauben bringe,
wo Zweifel ist;
dass ich Hoffnung wecke,
wo Verzweiflung quält;
dass ich Dein Licht anzünde,
wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe,
wo der Kummer wohnt.
Es stellt hohe Ansprüche an den Beter. Folgt man seinen Aussagen, wird Frieden dadurch erreicht, dass man sich antizyklisch verhält. Also liebt, wo gehasst wird, verbindet, wo Streit ist…..
Tatsächlich deckt sich diese Erfahrung des Beters mit den Erkenntnissen der Konflikt – Deeskalation. Nicht das Beharren auf seiner Meinung oder das Durchsetzten mit Macht oder Gewalt bringt nachhaltige Lösungen, auch nicht das Tod-Schweigen. All diese Methoden kosten sehr viel Kraft, verletzen uns oft am meisten und bringen keinen nachhaltigen Erfolg.
Einer der wirkungsvollsten Wege ist die eigene Haltung zu hinterfragen, den anderen wirklich verstehen zu wollen und sich in seine Lage zu versetzen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse öffnen Gesprächsmöglichkeiten und Lösungsansätze.
 
Nur aus veränderter Haltung wird verändertes Handeln.